Raffrollobänder

RAFFROLLOBÄNDER & RINGBÄNDER

Raffrollobänder – das Herzstück jedes selbst genähten Raffrollos

Raffrollobänder – oft auch Ringbänder genannt – sind das funktionale Rückgrat jedes Raffrollos. Die gleichmäßig aufgenähten Ringe führen die Schnüre, die das Rollo beim Hochziehen gleichmäßig raffen.

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RAFFROLLOBÄNDER RICHTIG EINSETZEN

Montage und Berechnung – so gelingt das perfekte Raffrollo

Beim Nähen eines Raffrollos kommt es auf die richtige Platzierung der Ringbänder an:

  • Anzahl der Bahnen: Ringbänder in 20–30 cm Abstand vertikal aufnähen, erste und letzte Bahn je ca. 5 cm vom Rand
  • Ringabstand: Standard 15–20 cm; je kleiner der Abstand, desto dichter und runder die Raffung
  • Aufnähen: Band senkrecht auf der Rückseite des Stoffs fixieren (Handnaht oder Maschine), Ringe müssen alle auf derselben Seite zeigen
  • Schnüre einfädeln: Jede Bahn bekommt eine Schnur, die von unten durch alle Ringe bis oben zur Umlenkung geführt wird
  • Beschwerung: Unten ein Beschwerungsstab einnähen – 2 cm kürzer als die Rollo-Breite

Tipp: Vor dem Aufnähen die Ringe aller Bahnen horizontal ausrichten – eine Hilfslinie mit Schneiderkreide hilft dabei. Ungleichmäßige Ringe führen zu schiefem Raffen.


RAFFROLLO-ZUBEHÖR IM ÜBERBLICK

Was brauche ich noch für ein komplettes Raffrollo?

Das Raffrolloband ist die Grundlage – aber ein vollständiges Raffrollo braucht weitere Komponenten:

  • Beschwerungsstab: Aluminium oder Fiberglas, 2 cm kürzer als Rollo-Breite; wird in den Untersaum eingenäht
  • Raffschnüre: Dünne Polyesterschnur (1–2 mm); eine Schnur pro Ringband-Bahn
  • Wandhalterung: Oben am Fenster fixiert; hält den Rollostoff; aus Holz oder Metall je nach Wandart
  • Umlenkrollen: Leiten die Schnüre zur Seite; bei mehrbahnigen Rollos eine Umlenkrolle pro Schnur
  • Schnurbinder oder Klemme: Fixiert die zusammengezogenen Schnüre in gewünschter Position

Alles Zubehör für Raffrollos finden Sie in unserem Sortiment unter Zubehör Raffrollos.


Häufige Fragen

Wie viele Ringbänder brauche ich für mein Raffrollo?

Die Anzahl richtet sich nach der Rollo-Breite. Faustregel: alle 20–25 cm eine Bahn, plus je eine Bahn links und rechts ca. 5 cm vom Rand. Beispiel: 100 cm breites Rollo = ca. 4–5 Bahnen. Bei schwereren Stoffen lieber eine Bahn mehr – so verteilt sich das Gewicht gleichmäßiger und das Rollo rafft gerader.

Welchen Schnur-Typ verwende ich für das Raffrollo?

Verwenden Sie dünne, reißfeste Polyesterschnur (1–2 mm Durchmesser). Die Länge pro Schnur berechnet sich aus: 2 × Rollohöhe + Rollobreite (für den Weg zur Seite). Baumwollschnur ist weniger geeignet – sie dehnt sich mit der Zeit und das Rollo hängt schief. Polyesterschnur bleibt maßstabil.

Was ist der Unterschied zwischen Raffrollo und österreichischem Rollo?

Ein klassisches Raffrollo rafft gleichmäßig in waagerechte Lagen – der Stoff legt sich horizontal übereinander. Ein österreichisches Rollo hat mehr Stoff (Faktor 2,5–3) und bildet beim Raffen gebauschte, dekorative Schwünge. Beide verwenden Raffrollobänder, aber das österreichische Rollo braucht deutlich mehr Ringbahnen und Stoff.