Tunnelbänder

TUNNELBÄNDER FÜR GARDINEN

Tunnelbänder – der rustikale Durchsteckvorhang

Tunnelbänder sind breitere Verwandte des Taschenbands und erzeugen eine großzügige Durchsteckzone für Gardinenstangen bis 20 mm Durchmesser. Der breite Tunnel lässt eine ausgeprägte Bauschzone über und unter der Stange entstehen – ein natürlicher, leicht rustikaler Look.

Farbfamilie
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Transparenz
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TUNNELBÄNDER VERARBEITEN

Breite, Stange, Stoff – worauf es beim Tunnelband ankommt

Beim Tunnelband sind drei Parameter entscheidend:

  • Tunnelbreite: Muss zum Stangendurchmesser passen – 50 mm Tunnelbreite für Stangen bis 16 mm; 80 mm für Stangen bis 20 mm
  • Stoff-Volumen: Tunnelbänder wirken am besten mit dem 1,5- bis 2-fachen Stoff zur Stangenlänge – das ergibt satte Falten zwischen den Aufhängepunkten
  • Stangentyp: Glatte Metallstangen lassen den Stoff besser gleiten als raue Holzstangen – bei Holzstangen mehr Spielraum im Tunnel einplanen

Aufnähen: Tunnelband auf die Rückseite der Gardinenkante nähen – oben und unten eine Naht. Die Nahtbreite bestimmt die Tunnelöffnung: etwas weniger als der Stangendurchmesser = der Stoff hält sicher auf der Stange.

Variante mit Rüsche: Stoff 3–5 cm über das obere Ende des Tunnelbandes hinausstehen lassen – das ergibt beim Aufhängen eine hübsche Rüsche über der Stange.


VARIANTEN & EINSATZ

Tunnelbänder im Landhausstil und im modernen Wohnen

Tunnelbänder passen zu überraschend vielen Wohnstilen:

  • Landhaus und Rustikal: Breites Tunnelband auf Holzstange – viel Volumen über der Stange, gemütlicher Bausch; ideal mit Leinen in Naturfarben
  • Romantisch: Feines Tunnelband auf ornamentaler Eisenstange mit Voile – luftige Rüsche über der Stange, transparenter Fall
  • Modern und Minimalistisch: Schmales Tunnelband auf schlanker Metallstange ohne Rüsche-Überstand; klare Linie, unaufgeregter Look

Für den modernen Look: Stoff knapp über die Stange hinausstehen lassen (1–2 cm), sodass gerade keine Rüsche entsteht. Für Landhausgefühl: 5–8 cm Überstand für ausgeprägte Bauschzone.

Achten Sie beim Kauf: Tunnelbreite = Stangendurchmesser + 5–10 mm Spielraum. Bei Holzstangen eher 10 mm mehr einplanen, da Holz leicht rau ist und der Stoff gut gleiten muss.


Häufige Fragen

Kann man Tunnelbänder auch für Scheibenstangen verwenden?

Für feine Scheibenstangen (6–10 mm) sind Tunnelbänder meist zu breit – der Vorhang rutscht dann auf der Stange. Für Scheibenstangen besser ein schmales Taschenband (20–25 mm) verwenden. Tunnelbänder sind für Standard-Gardinenstangen (12–20 mm) optimiert.

Wie viel Stoff spare ich im Vergleich zu Faltenbändern?

Tunnelbänder brauchen weniger Stoff als Faltenbänder: Faktor 1,5–2 gegenüber 2,5–3 beim Faltenband. Das spart Material – und wirkt bei leichten, fließenden Stoffen sogar natürlicher. Bei sehr geringem Faktor (unter 1,5) fehlt jedoch der typische Bausch-Charakter des Tunnelbands.

Ist Tunnelband dasselbe wie Stangendurchzugsband?

Im Handel werden beide Begriffe oft synonym verwendet. Technisch sind Tunnelbänder in der Regel breiter und steifer als einfache Stangendurchzugsbänder. Beide ermöglichen das Durchstecken der Stange – Tunnelbänder geben dem Vorhang dabei etwas mehr Volumen und Struktur an der Oberkante.